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Johanniskraut gegen Depressionen, Unruhe und beginnenden Burnout

Johanniskraut (Johanneskraut) gegen Depression, Unruhe und beginnenden BurnoutJohanniskraut gegen Depressionen, Unruhe und beginnenden Burnout einzusetzen, ist mittlerweile eine verbreitete Praxis geworden.

Johanniskraut ist oft eine gute Alternative zu synthetisch hergestellten Antidepressiva. Es hat nahezu keine Nebenwirkungen. Außer einer gesteigerten Lichtempfindlichkeit sollten keine nennenswerten Situationen entstehen. Der Patient muss auf ausreichenden Sonnenschutz achten und auf einen Solariumbesuch gänzlich verzichten. Allerdings müssen auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten berücksichtigt und einkalkuliert werden.

Definition Johanniskraut.

Johanniskraut trägt den lateinischen Namen Hypericum perforatum, wird aber auch noch mit anderen Worten betitelt bzw. ist darunter bekannt. Der Volksmund nennt es auch Elfenblutkraut, Hergottblut oder Johannisblut. Die Verbindung mit Blut ist deshalb entstanden, weil beim Pressen der gelben Blüten ein blutroter Saft gewonnen wird.

Johanniskraut wirkt positiv auf die Stimmung und hilft bei Depressionen.
Mittlerweile ist die Wirksamkeit von Johanniskraut unumstritten. Waren es früher fast ausschließlich Heilpraktiker, die Johanniskraut empfahlen, gehen in der heutigen Zeit auch immer mehr Ärzte dazu über, ihren Patienten diesen Wirkstoff zu „verschreiben“ bzw. empfehlen („grünes Rezept“).  Johanniskraut kommt in der Regel bei leichten bis mittelschweren Depressionen zum Einsatz. Auch bei nervöser Unruhe kann das Präparat helfen und die Beschwerden lindern bzw. ganz beseitigen.

Was ist Johanniskraut?

Bei Johanniskraut handelt es sich um eine Pflanze die sowohl in Europa als auch in Westasien beheimatet ist. Man findet Johanniskraut dort in Wäldern oder auch am Wegrand. Es handelt sich dabei um eine Art Staudengewächs, welches bis zu einem Meter hoch werden kann. Geerntet wird in den Sommermonaten Juni bis August. Nach der Ernte werden die Blütenblätter ausgepresst, und daraus der Saft, das so genannte Hyericin gewonnen.

Einsatzgebiete von Johanniskraut.

Wie schon erwähnt kann Johanniskraut vor allem bei Depressionen und nervösen Störungen eingesetzt werden. Johanneskraut ist in seiner Wirkweise zu vergleichen mit den synthetischen Antidepressiva der SSRI-Gruppe. Bei vielen Personen genauso wirksam, nur eben mit bedeutend weniger Nebenwirkungen. Das Hypericum perforatum beeinflusst dabei das zentrale Nervensystem. Bei einer festgestellten Depression ist bei den Patienten oft der Serotonin- und der Dopaminspiegel im Blut erniedrigt. Johanneskraut sorgt für eine Zunahme dieser wichtigen Botenstoffe.

Eine besondere Nebenwirkung von Johanniskraut scheint sich dabei positiv auf den Menschen auszuwirken. Die Haut wird bei der Einnahme von Johanniskraut sonnenempfindlicher. Da ein Lichtmangel eine Depression begünstigen kann, wirkt sich dieser Umstand dann positiv auf das Befinden aus.

Johanniskraut Dosierung.

Zunächst einmal sollte man von Präparaten aus dem Supermarkt Abstand nehmen. Diese sind oft zu niedrig dosiert bzw. schwanken teils erheblich in der Wirksamkeit. Sie sind zwar recht günstig, können aber in den meisten Fällen nicht das hochwertige Johanniskraut aus der Apotheke ersetzen.

Empfohlen wird von den Herstellern eine tägliche Dosis von 600 bis 900 mg  Hypericum perforatum. Besonders wirksam und von hoher Qualität gelten Präparate die beispielsweise unter den Handelsnamen Jarsin oder auch Felis bekannt sind.

Wichtiger Hinweis zu Johanniskraut

Johanniskraut kann ähnlich stark wirken wie synthetisch hergestellte Medikamente. Vor der Einnahme von Johanniskraut sollte man sich ausführlich über die bekannten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten informieren. Das gilt besonders für chronisch Kranke. Unbedingt zuvor den Arzt um Rat fragen. Auch wenn Johanniskraut gegen Depressionen, Unruhe und beginnenden Burnout sehr gut wirksam ist, folgt zu den Wechselwirkungen von Johanniskraut noch ein weiterer Artikel.