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Wechselwirkungen von Johanniskraut

Wechselwirkungen von Johanniskraut

Wechselwirkungen von Johanniskraut mit anderen (meist chemischen Präparaten) können möglich sein. Auch wenn pflanzliche Arzneimittel als allgemein harmlos und ungefährlich gelten. In der Regel sindWechselwirkungen von Johanniskraut diese dann in Supermärkten oder Apotheken ohne Rezept zu bekommen. Doch pflanzliche Arzneimittel können je nach Dosis hochwirksam sein. Dadurch können unter Umständen Wechselwirkungen mit anderen verabreichten chemischen Präparaten auftreten. Auch bei Johanniskraut sind einige Wechselwirkungen bekannt, die unbedingt beachtet werden müssen.

Vorsicht heißt die Devise. Gerade chronisch Kranke, die auf andere Medikamente angewiesen sind, sollten hier größte Sorgfalt walten lassen und den Rat eines Arztes unbedingt Folge leisten. Selbst Ärzten sind oft mögliche Wechselwirkungen nicht bekannt. Dabei ist es so, das die mittlerweile mehr als 200 pflanzlichen Mittel auf dem Markt mit insgesamt über 500 Wirkstoffen interagieren können.

Johanniskraut: Wechselwirkungen möglich

Mit Johanniskraut oder Hypericum perforatum sollte sorgfältig umgegangen werden. Bei richtigem Gebrauch kann es ähnlich wirken wie ein synthetisch hergestelltes Medikament. Zu den möglichen Reaktionen liegen inzwischen ausreichend Studien und damit verbundene Erkenntnisse vor.

Welche Wechselwirkungen sind bekannt?

Johanniskraut kommt hauptsächlich zum Einsatz bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Auch bei nervösen Unruhezuständen kann das pflanzliche Heilmittel helfen. Es wirkt ähnlich wie die so genannten synthetischen Antidepressiva aus der SSRI-Gruppe. Johanniskraut beeinflusst die Rücknahme des Botenstoffes Serotonin. Dadurch kann ein stimmungsaufhellender Effekt erzielt werden. Johanniskraut hat jedoch auch einen wichtigen Nachteil. Es kann die Verstoffwechselung einiger anderer Medikamente erhöhen, das bedeutet, das diese nicht mehr ausreichend wirken.

Besonders relevant ist die Wirkung auf Arzneimittel, die nur geringes therapeutisches Spektrum aufweisen, wie zum Beispiel:

  • bestimmte Blutgerinnungshemmer
  • bestimmte Herzmittel wie etwa Digoxin
  • HIV- Medikamente
  • Blutfettsenker wie Simvastatin
  • bestimmte synthetische Antidepressiva
  • und viele andere.

Bitte informieren Sie sich vor der Einnahme bei Ihrem Arzt oder Apotheker.